Anti-Spam Policy der KONTENT GmbH

Allgemeines
Als Spam wird im allgemeinen die Zusendung von unverlangten Nachrichten bezeichnet. Meistens enthalten diese Nachrichten Werbung für bestimmte Produkte. Die offizielle Spam-Definition des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), lautet "unverlangt eingesandte Massen-E-Mails".

Die Nutzung der KONTENT Services zum Zwecke der Versendung von Spam-Mails wird ausdrücklich untersagt. Das Verschicken von Spam-Mails ist seit Inkrafttreten des Gesetzes gegen Unlauteren Wettbewerb im Jahre 2004 zivilrechtlich verfolgbar. Daher ist die KONTENT GmbH verpflichtet, technische Maßnahmen zur Verhinderung des Spamversandes über Ihre Server zu treffen. Dies kann dazu führen, dass Nutzern der Zugang zu Diensten zeitweilig verweigert wird (Sperren). Ebenso werden unten beschriebene Prozeduren zum Schutz der Kunden und der KONTENT-Serversysteme vor eingehenden Spam-Mails ergriffen.

Die Maßnahmen der KONTENT GmbH
Die KONTENT GmbH hat Maßnahmen ergriffen, um ihre Kunden weitestgehend vor unerwünschten Spam-E-Mails zu schützen. Diese Maßnahmen können größtenteils individuell eingestellt werden, so dass die Kunden die Möglichkeit haben, die Abwehrmaßnahmen ihren persönlichen Bedürfnissen anzupassen.

Der ReverseCheck (Reverse Lookup)
Alle Server im Internet haben eindeutige Nummern (IP-Adressen) und Namen (Hostnamen). Beim ReverseCheck wird überprüft, ob der IP-Adresse des Servers, der eine E-Mail versenden will, auch der zugehörige Hostname zugeordnet werden kann. Wenn diese Überprüfung negativ ausfällt, wird der Verbindungsaufbau des Servers nicht gestattet und die E-Mail wird nicht entgegengenommen. Denn es kann mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden, dass diese E-Mail von einem irregulärem Mailserver (z.B. BOT) stammt. Der ReverseCheck kann für E-Mail-Postfächer, -Weiterleitungen und E-Mail-Verteiler ein- oder ausgeschaltet werden.

Das Greylisting
Beim Eingang einer E-Mail wird dem versendenden Computer mitgeteilt, dass im Moment keine E-Mails entgegengenommen werden können. Reguläre Mail-Server versuchen, innerhalb der nächsten 5-20 Minuten die E-Mail erneut zuzustellen. Wird die Zustellung erneut versucht, wird die E-Mail angenommen und in einer Datenbank (Whitelist) vermerkt, so dass bei zukünftigen Versuchen die Prüfung nicht erneut durchgeführt wird. Wird nicht versucht die E-Mail erneut zu versenden, kann davon ausgegangen werden, dass die E-Mail von einem nicht regulärem Mailserver (z.B. BOT) versendet wurde und wird verworfen.

Das Greylisting kann für E-Mail-Postfächer und -Weiterleitungen aktiviert oder deaktiviert werden. Es ist allerdings nicht möglich, das Greylisting in Verteilern (also bei E-Mail-Weiterleitungen an mehrere Empfänger) zu deaktivieren, da sonst zu viele Spam-E-Mails weitergeleitet werden und die E-Mail-Adressen des Verteilers oder sogar die KONTENT-Mailserver als Spamversender gekennzeichnet werden könnten.

Durch Deaktivieren des ReverseChecks und des Greylistings kann das geringe, aber doch vorhandene Risiko, dass die Annahme von E-Mails fälschlicherweise abgelehnt wird, umgangen werden. Zu Ihrer eigenen Sicherheit empfiehlt KONTENT trotzdem dringend, diese Funktionen zu aktivieren!

Spamfilter für E-Mail-Postfächer
Bei den E-Mails, welche die oben genannten Prüfungen ohne Beanstandung durchlaufen haben, wird der Inhalt auf verschiedene SPAM-Merkmale geprüft (wie zum Beispiel auf bestimmte Wörter wie Viagra). Es gibt statische, logische und lernfähige Tests. Jede der Prüfungen gibt einen Wert an und die Summe der Werte ergibt die SPAM-Wahrscheinlichkeit. Es kann eingestellt werden, wie hoch der Wert sein muss, damit die E-Mail als SPAM markiert wird. Bei der Einstellung "sehr niedrig" werden nur wenige E-Mails als SPAM erkannt, bei der Einstellung "sehr hoch" viele. Wenn zur Verwaltung der E-Mails POP genutzt wird ggf. die als Spam erkannte E-Mail in einen gesonderten Ordner einsortiert.