Was ist die Spamschutz-Funktion Reverse-Lookup?

Wenn ein Mailserver eine E-Mail ins KONTENT-Mail-System einliefern will, wird vor der Datenübertragung eine Verbindung zwischen den beiden Mailserversystemen hergestellt. Dabei werden IP-Adresse sowie Hostname vom ausliefernden Mailserver an das KONTENT-System übermittelt.
Bei aktiviertem Reverse-Lookup ermittelt unser System aus dem übermittelten Server-Hostnamen die IP. Durch eine weitere DNS-Abfrage wird ermittelt, ob für die IP der angegebene Hostname eingetragen ist. Wenn diese Übereinstimmung von Hostname zu IP und umgekehrt IP zu Hostname nicht erfüllt ist, wird die Annahme der E-Mail verweigert. Der anliefernde Mailserver erhält vom KONTENT-Server die nachfolgende aufgeführte E-Mail zurück (die idR. an den Absender übergeben wird).

Client host rejected: cannot find your hostname, [IP-Adresse]

Diese Methode hält sehr viel Spam ab, weil viele zum Spamversand gekaperte/genutzte Server nicht dem soeben beschriebenen Prinzip nach konfiguriert sind, so dass die E-Mails abgelehnt werden, die von dort kommen. 

Das Prinzip der Übereinstimmung von Serverhostname und Server-IP-Adresse (und umgekehrt) ist common sense im DNS/Internet, so dass seriös genutzte Mailserver entsprechend konfiguriert sind, wodurch E-Mails von seriösen Servern nicht aufgrund des Reverse-Lookup-Checks abgelehnt werden.

Wenn Sie den Reverse-Lookup-Check deaktivieren, wird die eben beschriebene Überprüfung nicht vorgenommen. Die Deaktivierung ist jedoch nicht empfehlenswert, da mittels des Reverse-Lookup-Checks bis zu 90% aller Spam-E-Mails geblockt werden!

Spam-Versender nutzen meist (absichtlich) Mail-Server, die die Regeln des Reverse-Lookup-Checks nicht einhalten. Leider gibt es auch seriöse E-Mail-Versender, auf deren Server das 'Reverse-Mapping' nicht richtig eingestellt ist. Falls Sie E-Mails von einzelnen Absendern nicht erhalten, so können Sie diese Funktion hierzu testweise ausschalten.